Spielplan

Januar 2019

Do17. 01.20:00 UhrDER UNTERGANG DES √ĖSTERREICHISCHEN IMPERIUMSTheater im BahnhofTickets
Fr18. 01.20:00 UhrDER UNTERGANG DES √ĖSTERREICHISCHEN IMPERIUMSTheater im BahnhofTickets
Sa19. 01.20:00 UhrDER UNTERGANG DES √ĖSTERREICHISCHEN IMPERIUMSTheater im BahnhofTickets
Mi23. 01.20:00 Uhr B√∂se FrauenDie RabtaldirndlnTickets
Fr25. 01.20:00 UhrB√∂se FrauenDie RabtaldirndlnTickets
Sa26. 01.20:00 UhrB√∂se FrauenDie RabtaldirndlnTickets
So27. 01.20:00 UhrB√∂se FrauenDie RabtaldirndlnTickets
Mi30. 01.20:00 UhrB√∂se FrauenDie RabtaldirndlnTickets
Do31. 01.20:00 Uhr B√∂se FrauenDie RabtaldirndlnTickets

Februar 2019

Do07. 02.20:00 UhrDER UNTERGANG DES √ĖSTERREICHISCHEN IMPERIUMSTheater im BahnhofTickets
Fr08. 02.20:00 UhrDER UNTERGANG DES √ĖSTERREICHISCHEN IMPERIUMSTheater im BahnhofTickets
Sa09. 02.20:00 Uhr DER UNTERGANG DES √ĖSTERREICHISCHEN IMPERIUMSTheater im BahnhofTickets
So10. 02.19:00 UhrConfusical!The EssentialsTickets

März 2019

Fr01. 03.19:30 Uhr VAGINAS IM DIRNDLVaginas im DirndlTickets
Sa02. 03.19:30 Uhr VAGINAS IM DIRNDLVaginas im DirndlTickets

Mai 2019

Do30. 05.20:00 Uhr Geschichten aus dem WienerwaldTheater ZephierTickets
Fr31. 05.20:00 UhrGeschichten aus dem WienerwaldTheater ZephierTickets

Juni 2019

Sa01. 06.20:00 UhrGeschichten aus dem WienerwaldTheater ZephierTickets
Do06. 06.20:00 UhrGeschichten aus dem WienerwaldTheater ZephierTickets
Fr07. 06.20:00 UhrGeschichten aus dem WienerwaldTheater ZephierTickets
Sa08. 06.20:00 Uhr Geschichten aus dem WienerwaldTheater ZephierTickets
#aktuell "Aktuell"
#Anchor-2ti4 "Anchor-2ti4"

SAISON 2018 / 2019

Eine Produktion vom Theater im Bahnhof

DER UNTERGANG DES √ĖSTERREICHISCHEN IMPERIUMS

oder Die gereizte Republik
Von Ed. Hauswirth und dem Ensemble
Sehr frei nach „Il Decamerone“ von Giovanni Boccaccio

„Ich komme √ľberraschenderweise gut an, wenn man eine Kamera auf mich h√§lt.“

Die mond√§ne Villa eines Verlegers am Semmering. Acht Menschen aus der √Ėffentlichkeit – Intellektuelle, JournalistInnen, KommentatorInnen (√Ąhnlichkeiten mit lebenden Personen sind v√∂llig zuf√§llig) – haben sich an diesen Ort aus Anlass einer politischen Krise vor einer schleichenden, von ihnen so empfundenen „Krankheit“ zur√ľckgezogen und lecken an ihren Wunden. Fassungslos und gleichzeitig √ľberrascht stehen sie vor dem Befund, dass die bekannten und gut einge√ľbten Diskurse gegenw√§rtig an den Rand gedr√§ngt werden und pl√∂tzlich die ideologische Gegenseite die √∂ffentliche Hegemonie beansprucht.

Dennoch redet man haupts√§chlich √ľber Essen, Sex und Entspannung. Was ist ein erf√ľlltes Leben und was ein befriedigendes k√∂rperliches Sein? Normalit√§t wird simuliert, oberfl√§chlich soll alles so bleiben, wie es ist. Die Sorgen der Republik wirken unglaublich weit weg. Hier am Semmering steht die Zeit still, obwohl gar nicht weit entfernt die Demokratie auf dem Spiel steht.

Die politischen Haltungen liegen zwar mitunter auseinander, jedoch genie√üt man seit Jahren schon gemeinsam die Treffen in der Verlegervilla. Man hat studiert, man kennt sich aus. Die √∂sterreichische Innenpolitik kommentiert man st√§ndig online, die Geschichte der Republik geh√∂rt zum kleinen Einmaleins. Man hat alles √ľber politische Theorie gelesen, kennt die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung, im Grunde versteht man sich. Doch dieses Mal ist es unangenehm anders. H√§tte man blo√ü das selbstgew√§hlte Twitterverbot eingehalten …

Ed. Hauswirth, der mit dem TAG 2014 den Nestroy-Preis f√ľr DER DIKSRETE CHARME DER SMARTEN MENSCHEN erhalten hat, liefert erneut einen brisanten und pointierten Abend zu den gro√üen gesellschaftlichen Umbr√ľchen unserer Zeit. Ein etwas anderes 100-Jahr-Jubli√§um der Republik.

TEAM

Es spielen: Beatrix Brunschko, Jens Claßen, Juliette Eröd, Lorenz Kabas, Monika Klengel, Raphael Nicholas, Georg Schubert, Lisa Schrammel

Regie: Ed. Hauswirth
Text: Ed. Hauswirth und Ensemble
Ausstattung: Johanna Hierzegger
Kost√ľm: Christina Romirer
Dramaturgie: Tina Clausen/Isabelle Uhl
Regieassistenz: Renate Vavera
Kamera: Gregor Graschitz
Regishospitanz: Alexander Schlögl

Böse Frauen

Die Rabtaldirndln ziehen in Böse Frauen ihre Spritzen mit unbequemen Wahrheiten des Pflegealltags auf.

Eine Produktion von Die Rabtaldirndln

B√ĖSE FRAUEN

Die Rabtaldirndln ziehen in B√∂se Frauen ihre Spritzen mit unbequemen Wahrheiten des Pflegealltags auf und zielen damit genau ins Zentrum unseres Verst√§ndnisses von Gut und B√∂se. Hintergrund des neuen St√ľcks ist die reale Mordserie der sogenannten Lainzer Mordschwestern, die von 1983 bis 1989 im ehemaligen Krankenhaus Lainz mehr als zweihundert Patient*innen t√∂teten.

Was l√§sst Menschen, die sich der Pflege Kranker verschrieben haben, zu Todesengeln werden? Auf der Anklagebank sitzen die Lust an der Macht, √ľber den Tod zu entscheiden, und die gleichzeitige Machtlosigkeit des Pflegepersonals. Pflege geht an die Substanz, sie fordert, sie spaltet, sie f√ľhrt an Grenzen. Opferbereitschaft geh√∂rt zum unausgesprochenen Jobprofil. Die brachialfeministischen Rabtaldirndln sind sich sicher, dass es eine andere L√∂sung als Opferbereitschaft geben muss, und suchen in der gnadenlosen Liebe zur Konsequenz Gemeinsamkeiten mit den ber√ľchtigten Mordschwestern. Schlie√ülich sagen die Rabtaldirndln: „Wenn es mit uns einmal zu Ende geht, dann wollen wir die letzte Strecke w√ľrdig bew√§ltigen.“

 

Die Rabtaldirndln

...sind ein f√ľnfk√∂pfiges √∂sterreichisches Kollektiv, das zeitgen√∂ssische Performances und Theaterproduktionen entwickelt. Die Theatersprache, die sie auszeichnet, kann sowohl im st√§dtischen wie auch im l√§ndlichen Kontext gesehen und gelesen werden. Nicht umsonst schreibt √Ė1 √ľber sie, sie w√ľrden den Provinzgeist auf das Ungeheuer Stadt loslassen. Mit B√∂se Frauen zeigen die Rabtaldirndln bereits zum neunten Mal eine ihrer Produktionen im brut Wien, zuletzt realisierten sie in Koproduktion mit brut Wien 2016 die Serie FEMALE HISTORY.

TEAM

Konzept & Umsetzung Die Rabtaldirndln und Ed. Hauswirth
Regie Ed. Hauswirth
Performance Barbara Carli, Rosa Degen-Faschinger, Gudrun Maier
Technischer Support Nina Ortner
Produktionsleitung Gudrun Maier
Dramaturgie Gerda Saiko
Ausstattung / k√ľnstlerischer Support Georg Kl√ľver-Pfandtner
Video Stefan Schmid
Chorleitung/Arrangement Andrés García

Eine Koproduktion von Die Rabtaldirndln, Theater Roxy Birsfelden und brut Wien. Mit freundlicher Unterst√ľtzung von Land Steiermark Kultur, Stadt Graz Kultur, Bundeskanzleramt Kunst und Kultur und Kulturabteilung der Stadt Wien.

Fotocredits: Nikola Milatovic

https://dierabtaldirndln.wordpress.com/

Eine Produktion vom Theater im Bahnhof

DER UNTERGANG DES √ĖSTERREICHISCHEN IMPERIUMS

oder Die gereizte Republik
Von Ed. Hauswirth und dem Ensemble
Sehr frei nach „Il Decamerone“ von Giovanni Boccaccio

„Ich komme √ľberraschenderweise gut an, wenn man eine Kamera auf mich h√§lt.“

Die mond√§ne Villa eines Verlegers am Semmering. Acht Menschen aus der √Ėffentlichkeit – Intellektuelle, JournalistInnen, KommentatorInnen (√Ąhnlichkeiten mit lebenden Personen sind v√∂llig zuf√§llig) – haben sich an diesen Ort aus Anlass einer politischen Krise vor einer schleichenden, von ihnen so empfundenen „Krankheit“ zur√ľckgezogen und lecken an ihren Wunden. Fassungslos und gleichzeitig √ľberrascht stehen sie vor dem Befund, dass die bekannten und gut einge√ľbten Diskurse gegenw√§rtig an den Rand gedr√§ngt werden und pl√∂tzlich die ideologische Gegenseite die √∂ffentliche Hegemonie beansprucht.

Dennoch redet man haupts√§chlich √ľber Essen, Sex und Entspannung. Was ist ein erf√ľlltes Leben und was ein befriedigendes k√∂rperliches Sein? Normalit√§t wird simuliert, oberfl√§chlich soll alles so bleiben, wie es ist. Die Sorgen der Republik wirken unglaublich weit weg. Hier am Semmering steht die Zeit still, obwohl gar nicht weit entfernt die Demokratie auf dem Spiel steht.

Die politischen Haltungen liegen zwar mitunter auseinander, jedoch genie√üt man seit Jahren schon gemeinsam die Treffen in der Verlegervilla. Man hat studiert, man kennt sich aus. Die √∂sterreichische Innenpolitik kommentiert man st√§ndig online, die Geschichte der Republik geh√∂rt zum kleinen Einmaleins. Man hat alles √ľber politische Theorie gelesen, kennt die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung, im Grunde versteht man sich. Doch dieses Mal ist es unangenehm anders. H√§tte man blo√ü das selbstgew√§hlte Twitterverbot eingehalten …

Ed. Hauswirth, der mit dem TAG 2014 den Nestroy-Preis f√ľr DER DIKSRETE CHARME DER SMARTEN MENSCHEN erhalten hat, liefert erneut einen brisanten und pointierten Abend zu den gro√üen gesellschaftlichen Umbr√ľchen unserer Zeit. Ein etwas anderes 100-Jahr-Jubli√§um der Republik.

TEAM

Es spielen: Beatrix Brunschko, Jens Claßen, Juliette Eröd, Lorenz Kabas, Monika Klengel, Raphael Nicholas, Georg Schubert, Lisa Schrammel

Regie: Ed. Hauswirth
Text: Ed. Hauswirth und Ensemble
Ausstattung: Johanna Hierzegger
Kost√ľm: Christina Romirer
Dramaturgie: Tina Clausen/Isabelle Uhl
Regieassistenz: Renate Vavera
Kamera: Gregor Graschitz
Regishospitanz: Alexander Schlögl

Confusical!

Ein improvisiertes Musical mit Band!

Eine Produktion von The Essentials

Confusical!

Ein improvisiertes Musical mit Songs! Songs! SONGS!

***
The Essentials sind eine nigelnagelneue Improformation aus Graz, √Ėsterreich – gebildet aus den Gruppen KANA DA und BRUNNERGRUBERMAIR. In ihren Shows verfolgen sie nur ein Ziel: improvisiere um dein Leben und finde den besten Song der Welt.

Jede Show ist aufs neue die Premiere und Derniere zugleich. Das Showformat CONFUSICAL! findet immer in einem geborgten B√ľhnenbild einer aktuellen Theaterproduktion statt. Inspiriert von ihrer neuen Umgebung improvisieren die 5 ImprospielerInnen zusammen mit einer 4k√∂pfigen Band eine abendf√ľllende Musicalshow.

The Essentials: CONFUSICAL!

Worum geht’s in diesem Musical? Wo und wann passiert es? Wer ist der/die Held/in? Was wird in den Songs besungen?

Wenn das CONFUSICAL beginnt, weiß noch keiner was kommt! Die Essential holen sich ein paar Ideen vom Publikum und erfinden jeden Abend ganz spontan eine brandneue Musical-Komödie auf deutsch und englisch. Jede Show wird garantiert ein spannendes, unerwartetes Zuckerl voll einnehmender Figuren, absurder Situationen und Songs! Songs! SONGS!

Team

The Essentials sind: Jacob Banigan, Carola Gartlgruber, Martin Kroissenbrunner, Patrik Stöcklmair, Beatrix Brunschko

Die Confusical-Band: Georg Smola (piano), Manfred Temmel (guitar), Michael Ringer (bass), Jörg Haberl (drums)

Die Technik-Crew: Michael Brantner

***
Tickets unter Ticketteer: https://book2.ticketteer.com/e/5bbf19a0e627b9000f2e8b68
oder per Email an info@theessentials.at
Vollpreis €19 / Erm√§√üigt €16

***
www.theessentials.at
www.kristallwerk.at

VAGINAS IM DIRNDL

Ein unversch√§mt frecher, musikalischer Aufkl√§rungsabend f√ľr Erwachsene

Eine Produktion von Vaginas im Dirndl.

Vaginas im Dirndl

... ist ein unversch√§mt frecher, musikalischer Aufkl√§rungsabend f√ľr Erwachsene.

Die Kombination von Vagina und Dirndl bringt ein Tabuthema mit √∂sterreichischer Tradition in Verbindung, was manche belustigt und andere stark provoziert. VAGINAS IM DIRNDL sind frech, herrlich komisch und stellen die Fragen frei heraus, die sich sonst keiner zu fragen traut: Was ist der Unterschied zwischen Vagina und Vulva? Wo genau befindet sich der G Punkt? Sollten wir nicht mal √ľber Masturbation sprechen? Hast du auch einen Dildo? Und muss ein Orgasmus denn wirklich immer sein?

Unsere scheinbar aufgekl√§rte Gesellschaft ger√§t bei Gespr√§chsthemen √ľber Sexualit√§t und Geschlechter leider immer noch viel zu h√§ufig ins Stottern. Gerade in der heutigen Zeit machen der weibliche K√∂rper, Lust und Pornografie einen auffallend gro√üen Anteil des Medienkonsums aus. Sch√∂nheit und Potenz bestimmen immer h√§ufiger den Selbstwert der Menschen und Bewegungen wie #metoo oder #timesup haben k√ľrzlich (endlich) ganz sch√∂n viel Wirbel um die Genderthematik erzeugt. Trotz alledem, oder gerade deshalb trauen sich viele √ľber ihre Unsicherheiten, Wissensl√ľcken oder √Ąngste gar nicht mehr zu sprechen.  Das weibliche Genital wird von vielen Frauen* immer noch als unangenehme, peinliche oder mysteri√∂se „Stelle“ gesehen. Diese Empfindungen von Frauen* gegen√ľber ihren Genitalien haben starke Auswirkungen darauf, wie sie sich selbst und ihre Sexualit√§t erleben und welche “Rollen” sie infolgedessen in der Gesellschaft einnehmen.

Ganz im Sinne des alpenl√§ndischen Gstanzlsingens laden VAGINAS IM DIRNDL zum lockeren Beieinader ein, verpacken die nicht ganz jugendfreien Themen und Fragestellungen in lustigen Mundartspr√ľchen und verzieren sie mit so manchem Jodler. Fragen, die Frauen*M√§nnern oft zu peinlich sind, werden ohne Z√∂gern und Angst gestellt und Themen, f√ľr die wir oft nicht die richtigen Wort finden, werden vom Trio enttabuisiert. Dabei provoziert das Trio sein Publikum mit unversch√§mten Klischees und fordert so zur Auseinandersetzung auf.

Welche Rollen spielen Frauen* in ihrer Sexualit√§t? Wie f√ľhlen sie sich? Haben sie Vertrauen in sich selbst, oder gibt es Zweifel und Unsicherheiten? Erleben sie sich als stark oder schwach? Haben sie "Eier" oder sind sie einfach nur eine "Pussy"? Was sind unsere Stereotypen und Klischees? Die Antworten - unsere Antworten -  auf diese Fragen beeinflussen Themen wie Gleichstellung der Geschlechter in unserer Gesellschaft und haben Auswirkungen auf unser Selbstbewusstsein und Selbstverst√§ndnis als Menschen. In weiterer Folge nehmen sie Einfluss auf unser Miteinander im Alltag und am Arbeitsplatz, im Freundeskreis und in der Familie. Und auf unser k√∂rperliches Befinden. Lass Sie uns also offen und wertsch√§tzend miteinander diskutieren, noch mehr Fragen aufwerfen und vor allem: Lassen Sie uns gemeinsam die besten Antworten finden!

VAGINAS IM DIRNDL pl√§dieren f√ľr "intime Gerechtigkeit" und laden erwachsene Frauen*M√§nner ein, Sexualit√§t noch einmal ganz neu zu entdecken und humorvoll, spielerisch und leicht zu erleben. So k√∂nnen wir ein Fundament f√ľr eine gleichberechtigte Gesellschaft legen.

PROXY - Die Stellvertreterin

Wiederaufnahme im März

Eine Produktion von Theater ASOU

Proxy - Die Stellvertreterin

nach einer Idee von Leni Lust

2028. Humanoide, selbstlernende Androiden halten Einzug in alle Haushalte. Die 54-j√§hrige Grete Mortz hat sich nach dem Tod Ihres Mannes in ihre Wohnung zur√ľckgezogen und organisiert ihr Leben ausschlie√ülich √ľber das Internet. Ein Roboter, der den Haushalt abwickeln soll, kommt ihr da gerade recht. Die Androidin „Proxy“ wird Teil von Gretes Leben. Doch die Maschine entpuppt sich als komplizierter als gedacht: Proxy muss durch „trial and error“ erst lernen, mit Grete und ihren Eigenarten umzugehen. Und Grete? Das menschliche Aussehen von Proxy l√§sst sie glauben, wieder unter Menschen zu sein. Doch findet sich „Emotion“ wirklich in der Programmierung der Androidin?
Ein futuristisches Kammerspiel √ľber die Beziehung Mensch-Maschine: In einer Gesellschaft zwischen Technikeuphorie und Technikangst erkundet das St√ľck den Raum zwischen diesen Extremen – und zeigt, was der Mensch durch das Leben mit einer Maschine √ľber sich selbst erfahren kann.

Team

Regie: Leni Lust
Dramaturgie, Regieassistenz: Michael Hofkirchner
Schauspiel: Ursula Litschauer, Birgit Unger
St√ľckentwicklung: Team
B√ľhnenbild: Christina Weber
Kost√ľm: Barbara H√§usl
Requisiten: Michael Hofkirchner, Margit Szombath
Sounddesign: Michael Merkusch
Lichtdesign: Sabine Wiesenbauer
Videodesign: Stefan Schmid
Produktionsleitung: Michaela Zottler
Produktionsassistenz: Ursula Litschauer
Fotos: Dagmar Leis
Grafik: Michael Hofkirchner

Eine Produktion von Theater Zephier

Geschichten aus dem Wienerwald

von √Ėd√∂n von Horv√°th

Inhalt aus Wikipedia
Marianne, das „s√ľ√üe Wiener M√§del“, l√§uft ihrer Verlobung mit dem biederen Fleischhauer Oskar davon, der sein Gesch√§ft neben der Puppenklinik ihres Vaters im achten Bezirk in Wien hat. Sie bekommt ein Kind von Alfred, der ein Schuft und Hallodri ist, und sie werden todungl√ľcklich im Wiener achtzehnten Bezirk. Alfred gibt das Kind zu seiner Gro√ümutter, die mit Alfreds Mutter in der sch√∂nen frischen Luft der Wachau an der Donau wohnt.

Die Trafikantin Valerie, die ihr Gesch√§ft ebenfalls in der Stra√üe der Puppenklinik hat, hat ihren ehemaligen Geliebten Alfred an die junge Marianne verloren und tr√∂stet sich nun mit dem deutschen Jurastudenten Erich, mit dem sich das Deutschland Adolf Hitlers so grotesk wie energisch ank√ľndigt. Ihm gegen√ľber steht der Rittmeister, eine Stellvertreterfigur des alten √Ėsterreich-Ungarn.

In Not und Elend vollzieht Marianne einen sozialen Abstieg, der sie zuletzt √ľber Vermittlung von Alfreds Kumpan Hierlinger und einer Baronin „mit Verbindungen“ als erotische T√§nzerin in ein Halbwelt-Variet√© f√ľhrt. Der Zauberk√∂nig, der hartherzige Vater Mariannes, muss sein versto√üenes Kind im Nachtlokal „Maxim“ als nackte allegorische Figur bei „lebenden Bildern“ wiedererkennen. „Der Mister“, ein aus Amerika heimgekehrter Wiener mit heurigenseliger, verkitschter Heimatliebe, der mit Geld nur so um sich wirft, versucht Marianne als Prostituierte zu kaufen, was sie ablehnt. Die Abweisung macht den "Mister" w√ľtend, er sorgt daf√ľr, dass sie ins Gef√§ngnis kommt, da sie ihn angeblich bestehlen wollte.

Marianne wird schlie√ülich doch noch vom Fleischhauer Oskar geheiratet, weil das st√∂rende Kind gestorben ist, nachdem Alfreds Gro√ümutter den Jungen absichtlich kaltem Wetter ausgesetzt hat, in der Hoffnung dass er eine t√∂dliche Lungenentz√ľndung bekommt. W√§hrend Marianne von Oskar gek√ľsst wird, spielt die Gro√ümutter unger√ľhrt auf ihrer Zither „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Johann Strauss.

Nicht die Wendung zum Guten wird am Ende markiert, sondern die Fortsetzung trostloser Brutalitäten besiegelt.

Mehr Infos zu der Produktin finden sie auf www.theater-zephier.at

#das-haus "Das Haus"

Will­kommen zu Hause!

Der Spielort der Freien Theaterszene

Die ehemalige Produktionshalle f√ľr Piezokristalle ist seit 2017 wieder kreative Heimst√§tte f√ľr zahlreiche heimische und internationale Freie Theater, wo sie ihre Theaterproduktionen in einem angenehmen, professionellen Ambiente zeigen k√∂nnen.

√Ėffentlich gut erreichbar und mit Parkpl√§tzen ausgestattet ist das KRISTALLWERK - Theater der Freien Szene - ein Ort, wo vieles m√∂glich ist.

Vielfältigkeit, Qualität, Innovation - das alles bietet die Freie Theaterszene in Graz und der Steiermark im KRISTALLWERK in Gösting - das ganze Jahr!

***

Der Verein “Das andere Theater” wurde im Dezember 1999 von Freien Grazer Theaterschaffenden gegr√ľndet und betreibt nach langj√§hriger Kooperation nun selbst seit Herbst 2016 die Spielst√§tte DAS KRISTALLWERK.

 

Wegbeschreibung

Viktor-Franz-Straße 9, 8051 Graz

√Ėffentlicher Verkehr

Bis 00:00 Uhr
Bus Linie

40
Haltestelle Viktor-Franz-Straße
ab Jakominiplatz

Bis 20:00 Uhr
Bus Linie

52
Haltestelle Viktor-Franz-Straße
ab Hauptbahnhof

Bis 19:00 Uhr
Bus Linie

67
Haltestelle Kalvarienweg
ab Zentralfriedhof bzw. Lendplatz

GVB Fahrpläne

 

Informationen

Informationen zum und rund um das Kristallwerk erhalten Sie von den Mitarbeiter*innen des anderen Theaters hier:

Das andere Theater
B√ľrozeiten: Mo–Do, 09:00 bis 14:00
+43 316 720216
office@dasanderetheater.at